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Grundlagen

Dass eine private Berufsunfähigkeitsversicherung wichtig ist, wissen viele. Doch worauf es beim Abschluss genau ankommt, wissen die wenigsten. Hier finden Sie das Basiswissen im Überblick.

Inhalt
  1. Je früher, desto günstiger
  2. Der Gesundheitszustand der Antragsteller
  3. Beruf und Beitrag
  4. Wichtiges Vertragsdetail: die abstrakte Verweisung
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Je früher, desto günstiger

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sollten Sie so früh wie möglich abschließen. Der Beitrag richtet sich nach Ihrem Eintrittsalter, also dem Alter bei Vertragsbeginn, und nach Ihrer Gesundheit. Wer jung und gesund abschließt, sichert sich günstige Beiträge für die gesamte Laufzeit.

Der Gesundheitszustand der Antragsteller

Wichtig ist die Gesundheitsprüfung. Wer eine BU abschließen möchte, muss Fragen zu seinem Gesundheitszustand beantworten – unter anderem zu Vorerkrankungen, Behandlungen und Medikamenten in den letzten Jahren. Mit Ihrer Einwilligung darf der Versicherer bei Ihren behandelnden Ärzten nachfragen.

Im Antrag auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung wird außerdem regelmäßig gefragt, ob Sie schon einmal von einem anderen Versicherer abgelehnt wurden. Auch diese Frage müssen Sie wahrheitsgemäß beantworten. Eine Ablehnung erschwert den Abschluss bei anderen Versicherern deutlich.

Tipp

Haben Sie Vorerkrankungen, stellen Sie keinen Antrag „auf gut Glück“. Mit einer anonymen Risikovoranfrage klären wir vorab bei mehreren Versicherern, wer Sie zu welchen Bedingungen versichert – ohne dass Ihr Name genannt wird und ohne Eintrag in der Hinweisdatei der Versicherer.

Beruf und Beitrag

Der Beitrag richtet sich außerdem nach Ihrem Beruf. Manche Berufsgruppen haben ein höheres Risiko, berufsunfähig zu werden, und zahlen deshalb höhere Beiträge. Das Geschlecht spielt dagegen keine Rolle mehr: Seit Dezember 2012 gelten Unisex-Tarife.

Wichtiges Vertragsdetail: die abstrakte Verweisung

Achten Sie beim Abschluss auf die abstrakte Verweisung. Sie ist heute zwar nicht mehr üblich, kommt vereinzelt aber noch vor. Mit dieser Klausel kann der Versicherer Sie auf einen anderen Beruf verweisen, den Sie theoretisch noch ausüben könnten – auch wenn Sie ihn tatsächlich nicht ausüben. In einer guten Berufsunfähigkeitsversicherung ist diese Klausel ausgeschlossen. Dann gelten Sie als berufsunfähig, sobald Sie Ihren zuletzt ausgeübten Beruf wegen Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfall voraussichtlich mindestens sechs Monate lang zu mindestens 50 % nicht mehr ausüben können.

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